Multiple Sklerose | Wie wird sie diagnostiziert?

Nach der Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte) ist ein gründlicher neurologischer Befund zu erheben. Es werden z.B. Stand- und Gangproben durchgeführt, Reflexe und Sensibilität werden wie auch koordinative Leistungen usw. geprüft. Überdies stehen heutzutage technische Verfahren zur Verfügung, mit denen die Leitungsfähigkeit der Nervenfasern im Rückenmark und Gehirn direkt gemessen werden kann. Diese Verfahren bezeichnet man als VEP (visuell evozierte Potentiale), AEP (akustisch evozierte Potentiale) oder aber SSEP (somato-sensorisch evozierte Potentiale). All diesen Verfahren ist gemeinsam, daß gemessen wird, wie lang ein vorgegebener Reiz braucht, um im Gehirn anzukommen.

Ein überdies wichtiges diagnostisches Vorgehen ist die Untersuchung des Nervenwassers (Liquors). Der Liquor wird durch eine Lumbalpunktion gewonnen, Entzündungen des Gehirns oder Rückenmarks führen zu Liquorveränderungen. Zur Differentialdiagnose wird überdies häufig eine Computertomographie oder Kernspintomographie durchgeführt. Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um eine spezielle Röntgenuntersuchung. Zum Nachweis von Entzündungsherden ist die Magnetfeld nutzende Kernspintomographie (auch MRT von Magnet Resonance Tomography) nutzbringender.

CT in der Odeborn-Klinik, Bad Berleburg

zuletzt aktualisiert am: 28.10.2015