MS-betroffene Berater

Kompetent und einfühlsam:

Die MS-betroffenen Berater im DMSG-LV NRW

„Nachdem bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, stand ich zunächst alleine da. Ich wäre froh über eine Beratung oder Betreuung gewesen“, so der an MS erkrankte Peter Köhnen in einem Interview mit der Siegener Zeitung. P. Köhnen entschloss sich aufgrund der Erfahrungen mit seiner Krankheit und der damit einhergehenden Einsicht, was ihm bei der Krankheitsbewältigung geholfen hätte, an einem Seminar zum so genannten MS-betroffenen Berater teilzunehmen.

Seit 1987 bietet der DMSG-Landesverband NRW eine Ausbildung für MS-Erkrankte unter dem Titel „Betroffene beraten Betroffene“ an. Das Projekt – auch „BbB“ genannt – hat seinen Ursprung in den USA, hier waren in den 80er Jahren erste Gruppen entstanden, in denen „Beratung unter Gleichen“ praktiziert wurde.

In NRW arbeiten z. Zt. über 40 ehrenamtliche Betroffenenberater. Sie bilden eine feste Säule im Beratungskonzept des Landesverbandes. Ohne sie wäre der Qualitätsanspruch – eine möglichst zeitnahe, persönliche und fachgerechte Hilfestellung für MS-Betroffene anzubieten – nicht gewährleistet.

Um die Qualität der Beratung sicherzustellen, wurde Wert auf eine gute Ausbildung der Berater gelegt.

Das BbB-Projekt konnte aufgrund des hochwertigen Ausbildungskonzeptes und der guten Durchführung bereits bundesweite Preise entgegennehmen.

 Sie möchten sich an einen Berater wenden? Hier finden Sie MS-betroffene Berater in Ihrem Regierungsbezirk

zuletzt aktualisiert am: 25.08.2014